Energiesparhäuser
Jeder, der heute ein Wohnhaus, ein Bürogebäude oder sonstige Gebäude bauen möchte, beschäftigt sich mehr als früher mit dem Gedanken, auf welche Art und Weise die Energieversorgung für dieses Haus erfolgen soll. Denn jeder möchte den Energieverbrauch so gering wie möglich halten. Herkömmliche Energiequellen wie Kohle, Heizöl oder Gas werden immer teurer, so dass sich viele durch den Bau von Energiesparhäusern davon unabhängig machen wollen. Dafür sind zwar vorerst höhere Baukosten notwendig, doch nach einigen Jahren werden diese durch Energieeinsparungen wieder aufgewogen. Auch Mieter setzen sich immer mehr mit dem Thema auseinander. So weiß der Anbieter einer Wohnung in Chemnitz bei WIC zu berichten, dass Interessenten häufiger als früher nach den Heizkosten und neuerdings auch nach dem Energieausweis der Wohnung oder des Gebäudes fragen. Auch hier lohnt es sich also zu investieren, nicht nur der Umwelt zuliebe.
Je nach Bauweise, Energieversorgung und Effizienz gibt es verschiedene Arten von Energiesparhäusern:
Passivhaus
Als Passivhaus bezeichnet man ein Gebäude, das seine Energie aus passiven Quellen bezieht. Das ist sowohl die Sonnenenergie, die Körperwärme seiner Bewohner oder die Abwärme von elektrischen Geräten. Durch sehr gute Wärmedämmung an den Wänden und 3fach verglaste Fenster verbleibt diese Wärme innerhalb des Gebäudes. Das Herz des Passivhauses ist seine Lüftungsanlage, die die Wärme gleichmäßig im Gebäude verteilt oder zur Warmwassererzeugung weiterleitet. Einzig der Strom zur Betreibung der Lüftungsanlage, Wärmepumpe oder der Solarzellen wird extern zugeführt. Insgesamt darf der Heizwärmebedarf einschließlich der elektrischen Energie nicht mehr als 150 kWh/(m²a) betragen, um als Passivhaus zu gelten.
Niedrigenergiehaus
Als Niedrigenergiehaus wird ein Gebäude eingestuft, das einen deutlich niedrigeren Energieverbrauch hat als ein herkömmliches Gebäude. Das Anforderungsniveau ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. In Norddeutschland z. B. herrschen strengere Normen als im Süden Deutschlands. Ein sehr viel niedrigerer Wärmeverlust durch eine bessere Dämmung, die Nutzung von Erdwärme und Solarenergie und eine definierte Be- und Entlüftung sorgen hier für einen deutlich geringeren Energieverbrauch und die Bezeichnung Niedrigenergiehaus.
Nullenergiehaus
Ein Nullenergiehaus benötigt, wie der Name schon vermuten lässt, keinerlei externe Energiequellen wie Strom, Öl oder Gas. Es bezieht seine Energie ganz aus eigener Kraft durch Solaranlagen, Windkraftanlagen oder Erdwärme. Rechnet man allerdings die Energie, die zum Bau des Hauses benötigt wurde, dauert es in der Regel 12 Jahre, bis sich diese bezahlt gemacht hat.
Plusenergiehaus
Ein Plusenergiehaus verbraucht weniger Energie als es erzeugen kann und versorgt so nicht nur sich selbst aus eigener Kraft mit Energie, sondern kann diese in Form von Strom auch an andere abgeben. Dafür notwendig sind natürlich größere Anlagen von Sonnenkollektoren oder Erdwärmeträger sowie Wärmespeicher und ein Verteilernetz. Da die Finanzierung eines Plusenergiehauses die finanziellen Möglichkeiten der meisten privaten Bauherren übersteigt, schließen sich diese meist zu kleinen Vertragsgemeinschaften zusammen.
Das Passivhaus ist eine energieeffiziente Erfindung des 21. Jahrhunderts - wer wissen möchte, wie es zusammengesetzt ist sollte sich mit Fachliteratur der Architektur von lehmanns.de auseinandersetzen. Wissenschaftliche Literatur über Architektur günstig und bequem online bestellen
Im Sommer ist es wichtig die Wärme an warmen Tagen aus dem Hausinneren fernzuhalten um somit die Betriebskosten für Klimageräte zu senken. Hierfür eignet sich das Plissee. Das Plissee auch Faltstore oder Faltrollo genannt kann einfach am Fenster installiert werden. An Sonnigen Tagen kann es je nach Sonneneinstrahlung und Wunsch zum Verschatten des Raumes genutzt werden, völlig individuell und flexibel.