Schutz für die Photovoltaikanlage
Immer mehr Menschen setzten heutzutage auf erneuerbare Energien. Die Solaranlagen in Deutschland produzierten 2011 so viel Strom wie noch nie zuvor. Solarenergie ist stark im Kommen. Auch beim privaten Hausbau werden immer häufiger Photovoltaikanlagen eingesetzt. Unter Photovoltaik versteht man die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in Strom. Photovoltaikanlagen sind technisch sehr zuverlässig, doch im Falle eines Schadens, sei es durch einen Sturm oder Blitzeinschlag, stellen sie eine nicht zu unterschätzende Gefahr dar. Besonders die älteren Anlagen leiden teilweise unter minderwertiger Montage oder schlechter Planung. Diese langfristigen Schäden haben oftmals kostspielige Folgen. Das Schadenrisiko kann durch eine fachgerechte Installation sicherlich vermindert, aber auf keinen Fall ausgeschlossen werden. Schon bei der Wahl der Montagefirma sollte man die Referenzen der Unternehmen genau unter die Lupe nehmen, denn die Installation erfordert Wissen aus mehreren Handwerksbereichen.
Zur Installation der Dach-Solaranlagen werden neben Elektrikern und Dachdeckern auch Statiker und Zimmermänner benötigt. So ist es wahrscheinlich, dass eine kleine Firma nicht alles bieten kann. Der Ausfall der Anlage würde einen Ausfall der Stromerzeugung bedeuten. Deshalb ist es sinnvoll, die Anlage gegen Schäden zu versichern. Blitzschäden sind eine der häufigsten Schadensformen an Solaranlagen. Dabei können bis zu 100 Module auf einmal beschädigt werden. Es kommt zwar nicht zu einer kompletten Zerstörung, aber die Folgekosten sind sehr hoch. Mit einem Blitzschutz können solche Schäden vermieden werden. Neben Blitzschlägen sind Überspannung, Schneedruck und Sturmschäden weitere Ursachen für den Ausfall der Anlagen. Aber auch diese Schäden lassen sich einfach durch einen passenden Versicherungsschutz decken.