Die weite Reise der Kolonialmöbel
Mit einem Stück Fernweh gepaart und mit außergewöhnlichen Elementen der verschiedenen Länder – genau so sind die typischen Zeichen der Kolonialmöbel. Denn in dieser Zeit, wo die Kolonialmöbel ihren Weg fanden, war das Reisen der Weltmeere auf Schiffen ein pures Abenteuer und in dieser Zeit entstanden zudem viele neue Lebensstile sowie eine Lebensausrichtung, wo der neue Style an Möbel entsprang. Die meereserobernde Länder waren damals die Portugiesen, die Spanier, die Engländer und auch die Holländer und die Kapitänen sowie unter anderem die Gewürzhändler brachten die Kolonialmöbel mit in die Heimat. Schon von Anfang an zeichneten sich die Möbel im Kolonialstil durch die verfügbaren Hölzer aus Teak und Mahagoni aus. Mit einem einzigartigen Schnitzhandwerk wurden diese Möbel nach englischen Mustern und schlichten Formen bearbeitet. Oft wurden aber auch einheimische Kunstschnitzereien eingesetzt, um nostalgische Ornamente oder auch mit tropischen Früchten in das Holz eingearbeitet. Nach etlichen Jahren entwickelten sich bei den Möbeln im Kolonialstil einzelne Stile hervor die aus vielen verschiedenen Länder stammten.
Möbel aus der Kolonialzeit sind sehr begehrt
Vor allem der englische Kolonial-Style ist heut zutage sehr gefragt. Denn diese außergewöhnliche Stilrichtung kennt man aus den englischen Palästen oder Villen. Daher sind die edlen seltenen aus edlen Hölzern im Kolonialdesign sehr gefragt, da diese tollen Möbel eine einzigartige Ausstrahlung verfügen. Denn daraus lassen sich exquisite Schränke, Tische, Stühle und Vitrinen anfertigen. Schon alleine die Materialen die aus samtweichen schimmernden Gold- Oberflächen oder aus satinartigen Hölzern bestehen, sind ein absoluter Hingucker. Aber auch das schwarzes Coromandel Holz und das rötliche Vengai Holz lassen Möbel im Kolonialstil die damalige Zeit wieder in vielen Wohnungen aufleben.