Baufinanzierung

Wie schön wäre das? Ein eigenes Heim zu besitzen und nie wieder Miete zahlen müssen. Man kann in seinen eigenen vier Wänden „schalten und walten“, kein Vermieter kann einem Vorschriften machen und man hat mehr Geld für den Lebensunterhalt oder Freizeit zur Verfügung. Genau diesen Traum träumen sehr Viele, doch nicht jeder wagt es sich, sich diesen zu erfüllen.

Doch selbst der Skeptiker und auch der Vorsichtige muss mit einer guten Baufinanzierung nichts befürchten. Der Traum von den eigenen vier Wänden kann schon fast für jeden Wirklichkeit werden. Wer über ein mittleres und dabei regelmäßiges Einkommen verfügt, kann dieses Einkommen ohne große Risiken in eine Baufinanzierung investieren, statt weiterhin Miete zu zahlen. Denn aufgrund sehr günstiger Konditionen, langer Laufzeiten, flexibler Rahmengestaltung und Zinsbindungsfristen wird die Baufinanzierung bezahlbar und vor allem ist der monatliche Abtrag oft nicht einmal so hoch wie die Miete.

Natürlich versprechen die Plakate der Banken dabei sehr viel und man sollte längst nicht dem erstbesten Angebot erliegen. Tatsache ist, dass ohnehin nicht jeder in den Genuss der oftmals sehr niedrigen beworbenen Zinsen kommt. Die Bonität spielt dabei eine entscheidende Rolle. Die günstigsten Zinsen erhält dabei nur derjenige, der über eine erstklassige Bonität verfügt. Ist die Bonität nicht ganz so gut, sichert sich der Kreditgeber über höhere Zinsen ab.

Ob eine Baufinanzierung also günstig ist, hängt ganz entscheidend vom Zinssatz ab. Der Leitzins dafür wird von der Europäischen Zentralbank bestimmt. Sie bestimmt also letztendlich, ob ein Kredit günstig oder eher teuer ist. Die Regelung des Zinssatzes richtet sich dabei immer nach der Wirtschaftslage. Läuft es wirtschaftlich eher schleppend, wird der Zinssatz gesenkt, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln. Ist die Konjunktur dann wieder „angekurbelt“, steigen in der Regel auch die Zinsen wieder. Also kann man sagen, dass sich Investitionen und damit verbundene Finanzierungen immer dann besonders lohnen, wenn der Markt eher „schwach“ ist.

Niedrige Zinsen muss man sichern. Dies gelingt bei der Baufinanzierung durch die Zinsbindungsfrist. Man kann dabei zwischen Laufzeiten von 5 bis 15 Jahren wählen. 20 Jahre sind eher selten. Ganz klar ist natürlich, desto niedriger der Zinssatz gerade ist, den man sich sichern möchte, desto länger sollte man diesen binden. Der Zinssatz bestimmt letztendlich auch die Höhe der möglichen Tilgung und damit die Ratenhöhe. Wenn die Zinsen schon sehr hoch sind, kann man weniger tilgen. Das macht das Baudarlehen teurer. Man sollte immer so viel tilgen, wie möglich ist. So senkt man die Zinsen schneller und kommt schneller ans Ziel: Den Kredit abzulösen.

Wer sich nicht sicher ist, ob sich die Aufnahme einer Baufinanzierung gerade wirklich lohnt, der sollte einen Finanzberater zur Hilfe nehmen. Er kann beraten und hat zudem eine große Auswahl an Finanzierungsmöglichkeiten im Angebot. Jeder kann so ein maßgeschneidertes Konzept erhalten. Auch eine Abfrage über das Internet ist übrigens möglich. Es gibt hier viele Anbieter sowie Programme, die schnell und unkompliziert eine mögliche Finanzierung berechnen und Aussage darüber machen, ob sich eine Baufinanzierung momentan gerade lohnt oder überhaupt bezahlbar ist.

 
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