Umweltschonender Innenausbau im Passivhaus
Beim Innenausbau eines Passivhauses gibt es verschiedene Aspekte zu beachten, um eine umweltschonende Ausführung der Arbeiten zu gewährleisten. Vor allem beim Trocken-, Fenster- und Treppenbau im eigenen Heim sollte auf eine ökologisch-sinnvolle Durchführung geachtet werden. Als Ansprechpartner bei diesen Aufgaben sowie im Bereich der Oberbodenverlegung sollten Sie einen Tischler bzw. Schreiner hinzuziehen. Dieser kann Sie bei der Wahl der benötigten Materialien beraten, diese beschaffen und auch gleich verarbeiten. Außerdem kann so überprüft werden, mit welchen chemischen Stoffen das Holz behandelt wird, um so Kontakt mit gesundheits- und umweltschädlichen Verbindungen zu verhindern.
Es ist besonders wichtig beim Innenausbau auf Tropenhölzer zu verzichten, um nicht unwissentlich die Abholzung der tropischen Wälder in Entwicklungs- und Schwellenländern zu unterstützen und so die globale Erwärmung zu begünstigen. Empfehlenswert ist die Verwendung heimischer Hölzer, da diese kontrolliert gefällt werden und deren Anlieferung aufgrund des relativ kurzen Transportweges weniger Energieaufwand benötigt. Auf diese Weise kann eine zusätzliche CO2–Entwicklung vermieden werden.
Des Weiteren sollte der Innen- und Außenanstrich in Rücksprache mit einem Maler geschehen, um sicherzustellen, dass die verwendeten Farben möglichst umweltverträglich sind. Dies ist vor allem bei der Fassadenfarbe wichtig, da hier durch Regen Schadstoffe in den Boden gespült werden können. Da zur Imprägnierung häufig Farbe mit Nanotechnologie verwendet wird, ist eine professionelle Beratung hier von Vorteil. Einige Fassadenanstriche erfordern im Vorfeld einen gründliche Reinigung, teilweise unter Verwendung von Bioziden, die im höchsten Grade umweltschädigend sind. Minivator 2000 Arbeiten sollten daher nach Möglichkeit einem Fachmann überlassen werden.